Im Waldviertel werden die Weichen für eine moderne und zukunftssichere Gesundheitsversorgung gestellt. Der für die Kliniken zuständige Landesrat Anton Kasser erklärt: „Ziel ist es, eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Regionen Niederösterreichs zu gewährleisten, unabhängig davon, ob es sich um städtische Zentren oder ländliche Regionen handelt. Für die Region bedeutet der Gesundheitsplan 2040+ ein vernetztes Gesundheitssystem, das künftig den großen Herausforderungen und einem steigenden Versorgungsbedarf gerecht werden kann.“
Vorständin Elisabeth Bräutigam ergänzt: „Mit der Weiterentwicklung der Klinikstandorte entstehen in Horn und Zwettl zwei leistungsstarke Kliniken, die mit hochspezialisiertem medizinischem Wissen für die Patientinnen und Patienten im gesamten Waldviertel zur Verfügung stehen.“
Urologische Leistungen
Im Landesklinikum Horn werden künftig die urologischen Leistungen gebündelt und in weiterer Folge auch ein Operationsroboter installiert. Am Standort Zwettl werden im orthopädischen Bereich sehr hohen Leistungszahlen erzielt, was einen Ausbau der OP-Kapazitäten erfordert. Diese Entwicklungen sind auch aus kaufmännischer und infrastruktureller Sicht ein Meilenstein. Kaufmännischer Direktor Franz Huber betont: „Wichtig ist: keine Einschränkung der Versorgung ohne gleichwertige Ersatzlösung. Medizinische Innovation funktioniert nur, wenn Gebäude und Technik zusammenspielen. Daher schaffen wir auch die baulichen Voraussetzungen für neue Technologien, wie zum Beispiel für robotergestützte Operationssysteme in der Urologie, Chirurgie und Gynäkologie.“
Gemeinsam mit Landesrat Anton Kasser in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fand dazu der feierliche Spatenstich statt. Konkret startet am Landesklinikum Horn eine umfassende Modernisierung, um den Anforderungen der modernen Medizin künftig zu entsprechen. Die Umsetzung erfolgt abschnittsweise, damit der Klinikbetrieb durchgehend aufrechterhalten bleibt. Die medizinische Versorgung ist damit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Im Zuge des Umbaus werden zusätzliche Behandlungsräume für die Onkologie geschaffen und es wird eine räumliche Optimierung in der Intensivmedizin, in OP- und Eingriffsräumen und der Augenheilkunde vorgenommen. Zudem wird die diagnostische Infrastruktur angepasst, etwa durch einen neuen PET-CT sowie durch eine Erneuerung der Histologie und Serologie.
Standort Zwettl
Für den Standort Zwettl wurde bereits eine Betriebsorganisationsplanung beauftragt, um festzulegen, welche konkreten Maßnahmen baulicher Natur in Erfüllung des Gesundheitsplans 2040+ zu setzen sind. Mit Ergebnissen ist noch im ersten Halbjahr 2026 zu rechnen.
Zusätzlich gibt es mit der Akutgeriatrie und Remobilisation am Landesklinikum Waidhofen an der Thaya einen wichtigen Leuchtturm der spezialisierten Versorgung für ältere Patientinnen und Patienten im Waldviertel. Diese Einrichtung leistet einen entscheidenden Beitrag, um Menschen nach akuten Erkrankungen oder Operationen wieder bestmöglich in ihren Alltag zurückzuführen. Weiters bietet der Standort eine Vielzahl an tagesklinischen Leistungen, etwa in der Inneren Medizin oder der Chirurgie, sowie eine onkologische Ambulanz und sichert damit die regionale Versorgung und operative Betreuung.
Gesundheitsklinik Gmünd
Gleichzeitig wird in Gmünd eine neue Gesundheitsklinik geschaffen, die als tragendes Fundament für eine hochwertige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung dient. Damit wird sichergestellt, dass die medizinische Betreuung auch künftig regional gut erreichbar bleibt. An sieben Tagen die Woche steht eine durchgehende Erstversorgung zur Verfügung, ergänzt durch eine erweiterte allgemeinmedizinische Basisversorgung und fachärztliche Versorgung. Zudem wird der Notarztstützpunkt mitsamt Hubschrauberlandeplatz zukünftig am Standort verortet.
Im Bereich der Neuro-Rehabilitation hat sich der Standort Allentsteig in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf in der österreichischen Gesundheitslandschaft erarbeitet. Die dort aufgebaute Expertise wird auch in Zukunft zahlreichen Patientinnen und Patienten eine hochqualitative Behandlung ermöglichen.
„Mit den festgelegten Maßnahmen und Neuorganisationen haben wir den richtigen Weg eingeschlagen, um die medizinische und pflegerische Versorgung der Waldviertlerinnen und Waldviertler auch künftig sicherzustellen. Denn unser Ziel ist klar: eine Gesundheitsversorgung mit höchster Qualität – heute, morgen und für kommende Generationen“, unterstreicht der Geschäftsführer der Gesundheit Waldviertel GmbH Andreas Reifschneider.
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NÖ LGA / Robert Herbst (Abdruck honorarfrei nur im Zusammenhang mit der beigefügten Presseaussendung. Jegliche weitere Verwendung, Veröffentlichung oder Veränderung der Bildinhalte bedarf der ausdrücklichen Zustimmung der NÖ LGA.)
Bild 1: v.l.n.r.: stv. Ärztlicher Direktor LK Horn-Allentsteig Helmut Bäck, Pflegedirektorin LK Horn-Allentsteig Elisabeth Klang, Geschäftsführer der Gesundheit Waldviertel GmbH Andreas Reifschneider, Landesrat Anton Kasser, Vorständin NÖ LGA Elisabeth Bräutigam und Kaufmännischer Direktor LK Horn-Allentsteig und LK Gmünd-Waidhofen/Thaya-Zwettl Franz Huber und Abgeordneter zum NÖ Landtag Franz Linsbauer
Bild 2: Beim Spatenstich der neuen Ausweichfläche: v.l.n.r: Gregor Dober (Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Landeshochbau), Geschäftsführer der Gesundheit Waldviertel GmbH Andreas Reifschneider, Vorständin NÖ LGA Elisabeth Bräutigam, Landesrat Anton Kasser, Pflegedirektorin LK Horn-Allentsteig Elisabeth Klang, Kaufmännischer Direktor LK Horn-Allentsteig und LK Gmünd-Waidhofen/Thaya-Zwettl Franz Huber, stv. Ärztlicher Direktor LK Horn-Allentsteig Helmut Bäck und Abgeordneter zum NÖ Landtag Franz Linsbauer
Bild 3: Visualisierung der Ausweichfläche, Fotocredit: ATP Wien Planungs GmbH
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