Von der Intensivstation zurück aufs Segway

Patientin Fr. K. mit dem Palliativteam

GMÜND. Eine Patientin des Landesklinikums Gmünd konnte dank dem Palliativteam in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin schnell wieder zurück auf ihr „Segway“.

Aufgrund einer akuten Verschlechterung ihrer chronischen Erkrankung musste die 62-jährige Frau K. aus dem Bezirk Gmünd nach notärztlicher Erstversorgung zur Beatmung an der Intensivstation des Landesklinikums Gmünd aufgenommen werden.

 

Gemeinsam mit dem Team der Abteilung für Anästhesie gelang es dem Palliativ-Team des Krankenhauses die Patientin schließlich nicht nur von der Beatmung zu entwöhnen, sondern ihr nach einer Rehabilitationsphase wieder die Rückkehr in die eigene Wohnung zu ermöglichen.

 

„Ich bin sehr dankbar!“, betonte die Patientin, die jetzt wieder lachend dank ihres Segways auf den Straßen ihrer Heimatgemeinde mobil geworden ist. „Mein Segway ermöglicht mir, selbständig alle jene Besorgungen zu erledigen, die ich krankheitsbedingt ohne dessen Hilfe nicht schaffen würde!“

 

So gelang wieder einmal der Beweis, dass im Zentrum der Palliativbetreuung nicht das Sterben, sondern das Leben in Würde und mit mehr Lebensqualität als Mittelpunkt des Denkens und Handelns steht. Und ein begeistertes „Bravo!“ und „Hut ab!“ vor so viel sprühender Lebensenergie und Beharrlichkeit dieser Frau!

BILDTEXT

v.l.n.r.: DSA Petra Bauer, Palliativmediziner Dr. Walter Mokrusa, Patientin Frau K. Palliativmediziner Dr. Norbert Wißgott, Palliativkoordinatorin DGKP Elisabeth Steffel, BSc, MBA, Leiterin Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin Prim. Dr. Claudia Praseta, MSc

 

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